Ihre Familie, andere Eltern und Erwachsene
Jedes Kind hat ein Profil, und seine Regeln gelten für alle seine Geräte. Ein weiterer Elternteil kommt über ‘Parents & family access’ mit einem eigenen Konto dazu. Sie können auch ein erwachsenes Familienmitglied hinzufügen, etwa eine Großmutter oder einen Großvater. Diese Person entscheidet auf ihrem eigenen Smartphone, was sie teilt. Im Profil eines Kindes finden Sie außerdem den ‘Children’s data notice’ und ‘What … sees about privacy’, die Datenschutzseite, die Ihr Kind lesen kann.
So nutzen Sie es
- Tippen Sie auf ‘Family’ und dann auf ‘Add a child’, und wählen Sie ‘Child’, ‘Adult family member’ oder ‘Me, my own devices’.
- Bevor die Geräte eines Kindes verknüpft werden, stimmen Sie im Profil des Kindes dem ‘Children’s data notice’ zu.
- Einen weiteren Elternteil laden Sie über ‘More’ und dann ‘Parents & family access’ ein.
Was es braucht: Ein Elternkonto. Der Datenschutzhinweis für Kinder ist auf Englisch.
Gut zu wissen
- Wenn Sie die Zustimmung zum Datenschutzhinweis für Kinder zurückziehen, werden die Smartphones und Computer des Kindes getrennt.
- Das Beenden der Aufsicht über ein Kind kann nicht rückgängig gemacht werden.
Mehr lesen: Familienprofile und Elternzugang
Die Geräte Ihres Kindes verknüpfen
Ihr Kind braucht kein Konto: Sein Gerät zeigt einen Code, den Sie auf Ihrem Smartphone scannen oder eingeben. Danach schlägt ein Einrichtungsassistent Regeln passend zum Alter vor, und eine Checkliste zeigt, wann jede Regel funktioniert.
So nutzen Sie es
- Wählen Sie auf dem Gerät Ihres Kindes den Kindermodus. Er zeigt einen Code.
- Tippen Sie auf Ihrem Smartphone auf ‘Family’ und dann auf ‘Link a device’. Wählen Sie Ihr Kind und die Art der Einrichtung.
- Folgen Sie dem Einrichtungsassistenten. Lassen Sie dann Ihr Kind jede angefragte Berechtigung erlauben.
Was es braucht: iPhone oder iPad: ein Apple Account für Kinder in der Familienfreigabe und Apples Bildschirmzeit. Android: Standardschutz auf einem bereits genutzten Smartphone oder starker Schutz auf einem neuen oder zurückgesetzten Smartphone.
Gut zu wissen
- Der starke Schutz ist eine Vorschau und braucht ein auf Werkseinstellungen zurückgesetztes Smartphone.
- Computer, Chromebooks und Uhren nutzen eigene Apps; siehe „Computer, Chromebooks, Uhren und Siri“.
Mehr lesen: Unterstützung nach Gerät
Gerätestatus, Akku und Updates
‘Devices’ zeigt jedes Gerät und wann es ‘Last seen’ war, also seinen neuesten Kontakt jeglicher Art; ob der Schutz funktioniert, steht im eigenen Statusbericht des Geräts. ‘Battery’ zeigt den letzten Akkustand jedes Geräts, und Sie legen fest, ab welchem Stand Eltern über einen niedrigen Akku informiert werden. ‘Device health’ zeigt, welche FamilyAtlas-Version auf jedem Gerät läuft. Ein Schul-Chromebook oder eine verwaltete Uhr kann mit ‘Set up organisation management’ mit seiner Organisation verknüpft werden.
So nutzen Sie es
- Tippen Sie auf ‘Family’ und dann auf ‘Devices’, und öffnen Sie ein Gerät, um seinen Schutzstatus zu lesen.
- Tippen Sie auf ‘Battery’, um die Akkustände zu sehen, und stellen Sie den ‘Low battery alert’ zwischen 5 % und 50 % ein.
- Tippen Sie auf ‘Device health’, um zu sehen, welche Geräte ein Update brauchen.
Was es braucht: Verknüpfte Geräte. Die Verwaltung über eine Organisation braucht Zugriff auf Google Workspace oder Samsung Knox Manage.
Gut zu wissen
- ‘Last seen’ ist kein Beweis, dass der Schutz funktioniert.
- iPhones und iPads melden ihren Akkustand nur, wenn iOS FamilyAtlas laufen lässt. Werte und Hinweise können sich daher verspäten.
Mehr lesen: Familien-Akkustände und Akkuwarnungen Berechtigungs- und Schutzprüfung
Ein Smartphone sperren, klingeln lassen oder löschen
Auf dem Bildschirm eines Geräts können Sie ein Smartphone klingeln lassen, um es zu finden, es um eine Rückmeldung bitten und es, wo das Smartphone dies zulässt, für 15 Minuten oder eine Stunde sperren. Ein Smartphone, das FamilyAtlas vollständig verwaltet, kann außerdem gelöscht werden.
So nutzen Sie es
- Tippen Sie auf ‘Family’ und dann auf ‘Devices’, und öffnen Sie das Smartphone.
- Tippen Sie auf ‘Lock’ und wählen Sie 15 Minuten oder 1 Stunde, oder auf ‘Unlock’, um die Sperre vorzeitig zu beenden. Anrufe und FamilyAtlas funktionieren weiter.
- Mit ‘Ring’ finden Sie ein Smartphone. ‘Erase and release this phone’ erscheint nur bei einem vollständig verwalteten Smartphone.
Was es braucht: Sperren: ein Android-Smartphone, das sich aus der Ferne sperren lässt; mit starkem Schutz wird auch der Bildschirm gesperrt. Löschen: ein Android-Smartphone, das mit starkem Schutz eingerichtet ist.
Gut zu wissen
- Auf iPhone und iPad gibt es keine Fernsperre; nutzen Sie stattdessen ‘Pause’.
- Eine Sperre oder Löschung erreicht das Smartphone erst, wenn es online ist; bis dahin wird sie als wartend angezeigt.
- Beim Löschen wird alles auf dem Smartphone entfernt. Nach der Bestätigung kann das nicht rückgängig gemacht werden. Um FamilyAtlas zu beenden, ist es nicht nötig: Dafür genügt das Trennen. Ein vollständig verwaltetes Smartphone muss danach aber möglicherweise noch zurückgesetzt werden, damit es wieder normal nutzbar ist.
Bildschirmzeit, Zeitpläne und Pause
Legen Sie im Profil Ihres Kindes unter ‘Time & routines’ die Regeln ‘Time Limits’, ‘Bedtime’, ‘School Time’, ‘Focus Time’ und ‘Homework Time’ fest, und fügen Sie ‘Reminders’ hinzu, die auf seinem Smartphone erscheinen. Während der Hausaufgabenzeit öffnen sich nur die Apps und Websites, die Sie ausgewählt haben. Immer erlaubte Apps bleiben offen, und Sie können ein Kind oder die ganze Familie pausieren.
So nutzen Sie es
- Tippen Sie auf ‘Family’, auf Ihr Kind und dann unter ‘Time & routines’ auf eine Regel, etwa ‘Bedtime’ oder ‘Time Limits’.
- Mit ‘Applies to’ wählen Sie, für welche Geräte eine Regel gilt.
- Unter ‘Reminders’ fügen Sie eine Notiz für das Smartphone Ihres Kindes hinzu.
Was es braucht: Android mit Nutzungszugriff und Bedienungshilfen, oder iPhone und iPad mit Apples Bildschirmzeit (iOS 17.4 oder neuer für Tageslimits).
Gut zu wissen
- Jedes Gerät zählt seine eigene Zeit: Ein Limit von 2 Stunden bedeutet bis zu 2 Stunden auf jedem Gerät.
- iPhones und iPads melden keine Minuten pro App.
Mehr lesen: Bildschirmzeit-Limits Schlafenszeit-Pläne Schulzeit Fokuszeit
Anfragen, TimeBank, Aufgaben und Belohnungen
Ihr Kind kann über einen Sperrbildschirm oder seinen Tab ‘Today’ um mehr Zeit, eine App oder eine Website bitten, und Sie antworten unter ‘Activity’. TimeBank spart nicht genutzte Zeit an, erledigte Aufgaben bringen Minuten für heute, wenn Sie sie bestätigen, und Sie können Belohnungen geben, etwa eine spätere Schlafenszeit.
So nutzen Sie es
- Tippen Sie auf die Benachrichtigung oder auf ‘Activity’ und dann auf ‘Requests’, und wählen Sie eine Antwort.
- Richten Sie im Profil Ihres Kindes unter ‘Goals & rewards’ die Punkte ‘TimeBank’ und ‘Chores’ ein.
- Tippen Sie auf ‘Rewards’ und dann auf ‘Give a reward’.
Was es braucht: Ein verknüpftes iPhone, iPad oder Android-Smartphone.
Gut zu wissen
- Zusätzliche Zeit hebt niemals Schlafenszeit, Hausaufgabenzeit, eine Sperre oder eine Pause auf.
Mehr lesen: Anfragen nach mehr Zeit Zeitbank Aufgaben und Belohnungen
Apps auf jedem Gerät
Auf Android können Sie jede App sperren oder begrenzen und festlegen, was mit neuen Apps passiert. Auf iPhone und iPad werden die Apps in Apples eigener Liste auf dem Gerät Ihres Kindes ausgewählt und als eine Gruppe verwaltet. Wo Apple es erlaubt, kann ein Kind seine App-Namen teilen, damit Sie sie ansehen können.
So nutzen Sie es
- Tippen Sie auf ‘Family’ und dann auf ‘Devices’, öffnen Sie das Gerät und tippen Sie auf ‘Manage apps’.
- Wählen Sie auf Android unter ‘New apps’ eine Regel: ‘Allow automatically’, ‘Tell me’ oder ‘Hold until I review’.
- Tippen Sie auf iPhone oder iPad auf ‘Allow app selection (5 minutes)’, damit Ihr Kind die Apps in Apples Liste ankreuzen kann.
Was es braucht: Android: Nutzungszugriff und Bedienungshilfen. iPhone und iPad: Apples Bildschirmzeit.
Gut zu wissen
- FamilyAtlas sieht eine neue App erst, nachdem sie installiert ist; die Installation kann es nicht verhindern.
- Geteilte App-Namen vom iPhone brauchen iOS 26.4 oder neuer, eine FamilyAtlas-Version, die das anbietet, und Apples Erlaubnis, die Apple derzeit nur in der Europäischen Union erteilt. Sie dienen nur zur Ansicht, sind keine Bildschirmzeit und enden erst, wenn das Smartphone des Kindes es bestätigt.
- Dienste unter ‘Seen in this phone’s web activity’ sind keine Liste der installierten Apps.
Mehr lesen: Apps sperren Neue Apps prüfen
Websites, Kategorien und SafeSearch
Wählen Sie für jedes Kind eine Filterstufe. Danach können Sie Kategorien von Websites oder einzelne Websites erlauben, sich darüber informieren lassen oder sie sperren. Die Stufe legt auch SafeSearch und den eingeschränkten Modus von YouTube fest. Sie können auch nur die Websites erlauben, die Sie auswählen.
So nutzen Sie es
- Tippen Sie auf ‘Family’, auf Ihr Kind und dann auf ‘Filter’, und wählen Sie ‘Kid’, ‘Teen’, ‘Adult-level filtering’ oder ‘None’.
- Öffnen Sie ‘Web Activity’ und wählen Sie für jede Kategorie ‘Allow’, ‘Tell me’ oder ‘Block’.
- Nutzen Sie ‘Advanced customization’ für einzelne Apps, feinere Kategorien und Ihre eigenen Websites.
Was es braucht: Auf Smartphones läuft der Filter direkt auf dem Gerät. Windows, Mac und die Chrome-Erweiterung sperren benannte Websites, keine Kategorien.
Gut zu wissen
- Kategorien umfassen nur Websites aus der Liste; eine neue Website ist möglicherweise in keiner Kategorie.
- Die Kategorie Drogen umfasst nur ausgewählte Cannabis- und Vape-Shops und -Marken.
- Eine VPN-App auf dem Gerät des Kindes schaltet den Filter aus, und Sie werden darüber informiert.
Mehr lesen: Website- und Inhaltsfilter SafeSearch und eingeschränkter Modus
YouTube auf Android: Shorts und Kanäle
Auf einem Android-Smartphone können Sie alle YouTube Shorts sperren, Kanäle über ihren Namen sperren oder nur sehen, welche Videos und Shorts in der YouTube-App angesehen wurden.
So nutzen Sie es
- Tippen Sie auf ‘Family’, auf Ihr Kind und dann auf ‘Browser activity’, und tippen Sie auf der Karte ‘YouTube on Android’ auf ‘Enable Android YouTube supervision’.
- Auf dem Smartphone des Kindes stimmt Ihr Kind unter ‘YouTube videos & Shorts’ zu und schaltet die angefragten Berechtigungen ein.
- Wählen Sie ‘Block all Shorts’, ‘Allow Shorts’ oder ‘Observe only’, und fügen Sie Regeln für Kanäle hinzu.
Was es braucht: Die YouTube-App auf einem Android-Smartphone, die Zustimmung Ihres Kindes und zwei Berechtigungen auf seinem Smartphone.
Gut zu wissen
- Dies ist eine Vorschau. Sie liest, was die YouTube-App anzeigt; ein neues YouTube-Layout kann daher einen Teil der Aktivität verbergen.
- Es funktioniert nicht auf iPhone oder iPad, nicht im Browser und nicht auf einem Fernseher.
- Kann FamilyAtlas nicht bestätigen, dass ein Video gestoppt wurde, sagt es das.
Mehr lesen: YouTube-Kinderschutz YouTube Shorts sperren YouTube-Kanäle sperren
Berichte und Verlauf
Unter ‘Activity & reports’ im Profil eines Kindes finden Sie: ‘Screen Time’ für heute, ‘Reports’ für heute und diese Woche, ‘Usage trends’ über 7 oder 30 Tage, ‘Web Activity’ und ‘History’ für die Namen der Websites, die seine Geräte abgerufen haben, und ‘Browser activity’ für Seiten, Titel und YouTube-Videos aus der Browser-Erweiterung auf einem Computer.
So nutzen Sie es
- Tippen Sie auf ‘Family’, auf Ihr Kind und dann auf ‘Reports’ oder ‘Usage trends’.
- Öffnen Sie ‘Web Activity’ und wählen Sie, wie lange Websitenamen gespeichert werden: ‘Keep nothing’, ‘7 days’ oder ‘30 days’.
- E-Mail-Zusammenfassungen wählen Sie unter ‘More’ und dann ‘Email reports’.
Was es braucht: Android meldet Minuten pro App, wenn der Nutzungszugriff aktiviert ist.
Gut zu wissen
- Auf Smartphones werden nur Websitenamen gespeichert, niemals Seiten, Suchanfragen oder Eingaben.
- Bei Suchanfragen zeigt die Erweiterung nur die Suchmaschine und die Uhrzeit, niemals die Suchbegriffe.
- Ein fehlender Bericht ist kein Beweis, dass ein Gerät nicht genutzt wurde.
Mehr lesen: Bildschirmzeit-Berichte Browser-Aktivität
Standort, Orte, Wege und Autofahren
Sehen Sie unter ‘Map’, wo die Smartphones Ihrer Familie zuletzt gemeldet wurden. Speichern Sie ‘Places’ für Hinweise beim Ankommen und Verlassen, lassen Sie mit ‘Location history’ einen Verlauf aufzeichnen, wenn Sie das möchten, und lassen Sie ältere Kinder einen ungefähren Bereich teilen. Kinder können einen Weg teilen, der unter ‘Shared trips’ erscheint, und ‘Travel-speed alerts’ sagen Ihnen, wenn sich ein Smartphone schneller bewegt als von Ihnen festgelegt.
So nutzen Sie es
- Tippen Sie auf ‘Family’ und dann auf ‘Map’.
- Fügen Sie Orte wie Zuhause und Schule hinzu und schalten Sie die Hinweise für ein Kind ein.
- Schalten Sie im Profil eines Kindes ‘Travel-speed alerts’ ein.
Was es braucht: Standortzugriff „Immer“ auf dem Smartphone oder der Uhr des Kindes.
Gut zu wissen
- Ein Standort ist nur so aktuell wie seine Uhrzeit; Smartphones und Uhren melden sich im Hintergrund seltener, und iPhones noch seltener, solange FamilyAtlas geschlossen ist.
- Ankunftszeiten für Wege sind Schätzungen nach Luftlinie.
- Geschwindigkeitshinweise messen das Smartphone, nicht die Person am Steuer.
Mehr lesen: Familien-Standortfreigabe Ankunfts- und Abfahrtsmeldungen Standortverlauf Fahrten mit der Familie teilen Geschwindigkeitswarnungen
Rückmeldungen, Abholungen und SOS
Bitten Sie ein Kind um eine Rückmeldung, und antworten Sie, wenn es abgeholt werden möchte: Sagen Sie, dass Sie es gesehen haben, dass Sie unterwegs sind und dass Sie da sind. SOS alarmiert alle Eltern mit dem Standort des Kindes und kann den ‘Emergency contacts’, die Sie hinzugefügt haben, eine SMS senden; frühere Alarme finden Sie unter ‘Activity’ bei ‘Emergency alerts’.
So nutzen Sie es
- Tippen Sie auf ‘Family’, dann auf ‘Pick-ups & check-ins’ und auf ‘Ask a child to check in’.
- Wenn eine Abholanfrage eintrifft, tippen Sie auf ‘On my way’ und wählen Sie, ob Ihr Kind Ihren Standort sieht oder nur, dass Sie kommen.
- Tippen Sie bei Ihrer Ankunft auf ‘I’m here’.
Was es braucht: Erlaubte Benachrichtigungen auf den Smartphones der Eltern und Smartphones, die online sind.
Gut zu wissen
- SOS ruft keine Notdienste an.
- FamilyAtlas schätzt nicht, wann Sie ankommen: Ihr Kind sieht normalerweise Ihre Position oder dass Sie unterwegs sind, ohne Ankunftszeit.
- Abholhinweise werden erneut gesendet, solange niemand sie gesehen hat, aber die Zustellung hängt von der Verbindung der Smartphones ab.
Mehr lesen: SOS und Familien-Check-ins